Dunkelfeld-Blutdiagnostik

Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ist eine qualitative Beurteilung des lebendigen Blutes mit dem Mikroskop. Die Blutzellen werden bei 1000 facher Vergrößerung unter dem Mikroskop lebend bewertet. Sie ergänzt das quantitative, schulmedizinische Blutbild, das ja in Wirklichkeit gar kein Blutbild ist, sondern nur eine tabellarische Aufstellung der Blutbestandteile. Das herkömmliche Blutbild ist gezwungen die jeweiligen Parameter mit dem Bevölkerungsdurchschnitt zu vergleichen. Doch jeder Mensch ist ein Individuum. So wie es äußerlich bei jedem Menschen Unterschiede gibt, unterscheiden sich auch unsere inneren Organe. Oft ein Hindernis in der Transplantationsmedizin. Letztendlich lassen sich aber diese individuellen Unterschiede bis hin zu den einzelnen Zellen finden. So hat auch jeder Mensch individuelle, auf seinen Körper bezogene Blutwerte.

Dunkelfeld-Blutdiagnostik

In der Dunkelfeld-Blutdiagnostik orientiert man sich am Idealbild der jeweiligen Zellen und des Blutplasmas. Jede noch so kleine Abweichung kann beobachtet und interpretiert werden. Abweichungen vom Ideal sind gerade in heutiger Zeit, bedingt durch schlechte Ernährung und vieler weiterer Umweltfaktoren dem Bevölkerungsdurchschnitt entsprechend. Ob sich hieraus eine Behandlungsbedürftigkeit ergibt, entscheidet das jeweilige Beschwerdebild des Patienten.

Auch im Bereich sportlicher Höchstleistungen wäre an einen Einsatz der Dunkelfeld-Blutdiagnostik zu denken. Die Sauerstoffversorgung des Organismus ist maßgeblich für seine Leistungsfähigkeit. Wenn der Hämoglobingehalt (Sauerstofftransport) der roten Blutkörperchen nicht optimal ist, oder die Membranen nicht stabil ausgebildet sind, ist der Sauerstofftransport herabgesetzt. Dies kann die Leistungsfähigkeit des Sportler vermindern. Hier ist ein optischer Vergleich mit den individuellen Idealwerten, dem herkömmlichen Vergleich mit Durchschnittszahlen vorzuziehen. Man ist also hier nicht auf einen Vergleich mit dem Bevölkerungsdurchschnitt angewiesen.

Die Betrachtung eines einzigen Tropfen lebenden Blutes unter dem Dunkelfeldmikroskop gibt zahlreiche Rückschlüsse über den Gesundheitszustand eines Menschen. Eisengehalt, Flüssigkeitsmangel, Vitaminmangel, Funktionsstörungen von Leber und Niere, Differentialblutbild, die lebende Beurteilung der weißen Blutkörperchen, Harnsäureüberschuß, Säure-Basenhaushalt, Entzündungen im Organismus, Cholesterinspiegel und viele weitere Faktoren können anhand teilweise körpereigener Normwerte beurteilt werden.
Aber in der Dunkelfeld-Blutdiagnostik lassen sich nicht nur klassisch hämatologische Beobachtungen durchführen. Sie gibt uns ferner auch einen Überblick über das körpereigene Milieu und damit die Tendenz zu Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Krebs. Eine gesunde Ernährung aus Obst und Gemüse, sowie eine Verminderung der heutigen Umweltbelastungen, also eine naturbezogene Lebensweise vermindern das Risiko von Zivilisationserkrankungen.

Quelle: www.ig-df.de