vegasanum

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Der Hauptbestandteil der von mir entwickelten Vegasanum-Infusion ist Cholin. Weitere Bestandteile sind D-Panthenol, Nicotinamid, Thiamin-HCl, Pyridoxin-HCl, Riboflavin-5-phosphat Mononatriumsalz, Hydroxocobalaminacetat sowie Vitamin C.
Cholin ist eine der wichtigsten so genannten lipotropen Substanzen. Es sorgt für die Verarbeitung, das Verflüssigen und den Transport von Fettmolekülen. Ohne Cholin kommt es in der Leber zu gefährlichen Anhäufungen von Fett, der Fettleber, weil Fettmoleküle weder verarbeitet noch abtransportiert werden können. Ganz entscheidend ist dabei, das Cholin selbst Teil bestimmter Fettsubstanzen und Lipoproteine wie z.B. Cholesterin ist. Lipoproteine sind Fettmoleküle, die von einem Eiweißmantel eingeschlossen sind. Nur so sind sie im Blut überhaupt transportfähig, weil sich das im Wasser nicht lösliche Fett sonst an den Gefäßwänden ablagern würde.
Zusammen mit anderen Substanzen (wie z.B. Inositol) sorgt Cholin dafür, dass Cholesterin in den Körperzellen verwertet werden kann. Bei Mangel kann ein Nachschub an Cholin deshalb den Cholesterin-Spiegel senken. Ohne Cholin zirkuliert Cholesterin unablässig weiter im Blut. Seine Konzentration kann gefährlich ansteigen, weil die Cholesterin-Moleküle von den Zellen nicht angenommen werden. Unsere Zellen sind jedoch auf Cholesterin angewiesen, da Cholin Bestandteil der schützenden Zellmembran ist. Bei Nerven-Zellen sind es ca. 50 Prozent der empfindlichen so genannten Myelin-Schicht.
Ohne Cholin wird Cholesterin ranzig, es verklebt und bildet zusammen mit totem Eiweißabfall Verkrustungen. Dadurch können Nährstoffe nicht mehr flüssig genug oder überhaupt nicht mehr ins Innere der Zelle transportiert werden, und die Zelle beginnt abzusterben. Die mikroskopisch winzigen Kanälchen werden verstopft. Gedanken, Empfindungen und andere Gehirnsignale werden nicht mehr ordnungsgemäß übertragen werden. Man kann keine klaren Gedanken mehr fassen, ist geistig müde, vergesslich, verzagt oder depressiv. Trotz ständiger Müdigkeit kann man nur schwer einschlafen.
Im gleichen Maße, wie die Cholesterin Werte im Blut ansteigen, sterben Gehirn- und Nervenzellen ab.

Folgen von Mangelzuständen:

  • Erhöhtes Risiko für Leberkrebs
  • Fetteinlagerung in der Leber, was zu Leberschäden führt
  • Gestörte Nierenfunktion
  • Gestörter Carnitin Metabolismus
  • Gestörtes Wachstum
  • Hoher Blutdruck
  • Lern- und Gedächtnisstörungen
  • Unfruchtbarkeit
  • Verminderte Produktion von roten Blutkörperchen
  • Infusionen sind bei folgenden Krankheiten / Symptomen empfohlen:

  • reaktive depressive Zustände (Cholin nimmt die Angst – nicht den Antrieb)
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Neuralgien (Ischias, Trigeminus, usw.), hartnäckige Nervenschmerzen
  • Tinnitus, Schwindel, Morbus Meniere
  • periphere Durchblutungsstörungen – Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • hormonelle Störung, Wechseljahrsbeschwerden, auch Andropause des Mannes
  • Reizdarmsyndrom (Schmerzweiterleitung)
  • Schlafstörungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Prostatavergrößerungen
  • Labiler Blutdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Reizdarm
  • Blasenfunktionsstörungen
  • Lebergewebeschäden
  • Alzheimer-Krankheit:
    Ein Zeichen für Alzheimer-Krankheit ist ein niedriger Acetylcholin-Spiegel im Gehirn. Cholin kann Menschen mit Alzheimer und anderen Formen von Demenz zu helfen, indem der Acetylcholin-Spiegel im Gehirn angehoben wird.
  • Depressionen/Burn-out/Erschöpfung/Leistungsminderung/Stimmungsschwankungen:
    Cholin stimuliert in der hypophysen-Hypothalamus-Nebennieren-Achse die Produktion von Hormonen, die u. a. für eine adäquate Stresstoleranz wichtig sind.
  • Bewegungsstörungen:
    Unregelmäßigkeiten des Acetylcholin-Systems im Gehirn können zu Bewegungsstörungen führen. Deshalb kann Menschen mit Parkinsonscher Krankheit, Huntington-Krankheit und anderen Nervenstörungen, die sich in abnormalen Bewegungen äußern, durch die Verabreichung von Cholin geholfen werden.
  • Entgiftung der Leber und Ausscheidung von Medikamenten und Chemikalien:
    Cholin stimuliert das Enzymsystem der Leber, welches das Blut entgiftet und Medikamente, Alkohol und toxische Umweltchemikalien wie z.B. Pestizide, Lebensmittelzustände und Schwermetalle ausscheidet.
  • Leberentzündung:
    Durch Cholin können Symptome von viralen Leberentzündungen (Hepatitis) abgeschwächt werden sowie ihre Dauer reduziert und Rückfällen vorgebeugt werden.
  • Verbesserung der Hirnfunktionen:
    Cholin vermag den Acetylcholin-Spiegel im Gehirn zu erhöhen. Acetylcholin ist beteiligt, wenn unser Gedächtnis Erinnerungen speichert und abruft. Cholin kann folglich die Gedächtnisleistung steigern, besonders bei älteren Menschen.
  • Alkoholkonsum:
    Durch Alkoholkonsum wird der Cholinspiegel in Blut und Leber gesenkt. Schwerer Alkoholmissbrauch kann zu Fettleber und Leberstörungen führen. Cholin kann den durch Alkoholkonsum verursachten Schaden reduzieren und die Heilung beschleunigen.
  • Literaturhinweise:
    Bierer, L.M. et al.: Neurochemical of dementia severity in Alzheimer´s disease relative importance of cholinergic deficits. J. Neurochem. 64 (1995) 749. Chanty, D.J., Zeisel, S.H.: Lecithin and cholin in human health and disease. Nutr. Rev. 52 (1994) 327. Cohen, B.M. et al.: Decreased brain choline uptake in older adults. JAMA 274 (1995) 902. Feldheim, W. et al.: Cholin und Phosphatidylcholin (Lecithin): lebensnotwendige Faktoren der Ernährung. Ernähr.-Umschau 41 (1994) 339. Crowdon, J.H.: Use of phosphatidylcholine in brain diseases: An overview. In: Hanin, I., Ansell, G.B. rapeutic Aspects. Plenum Press, New York 1987. Zeisel, S.H., Blusztajn, J.K.: Choline and human nutrition. Ann. Rev. Nutr. 14 (1994) 269. Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehme ich keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden.